Weiterbildung zur Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte

Professionelle Konzeptentwicklung für Institutionen und öffentliche Räume.

Eine praxisnahe digitale Weiterbildung mit Abschlusszertifikat. Für Menschen, die Schutz- und Awareness-Konzepte entwickeln, implementieren und qualitativ begleiten möchten. Mit umfassender Expertise zu allen Gewaltformen!

Die Weiterbildung zur Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte richtet sich an Menschen aus psychosozialen und anderen Bereichen, die professionelle Schutz- und Awareness-Konzepte entwickeln, begleiten und qualitativ sichern möchten.

Ob in Kitas, Jugendhilfe, Schulen, Pflegefamilien, Vereinen – oder bei Festivals, Konzerten, Sportveranstaltungen, Stadtfesten, Clubs, Kulturveranstaltungen und in der freien Wirtschaft: Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, braucht es Strukturen, die vor Gewalt schützen und im Krisenfall handlungsfähig machen.

Diese Weiterbildung vermittelt fundiertes Wissen zu allen Gewaltformen, befähigt zur Konzeptentwicklung in unterschiedlichsten Kontexten und schult die qualitative Begleitung von Schutzprozessen – von der Risikoanalyse über die Implementierung bis zur kontinuierlichen Evaluation.

Digitales Format:

Diese Weiterbildung findet komplett digital statt. Alle 10 Module werden über das DSGVO-konforme Videokonferenz-Tool OpenTalk durchgeführt. Sie können bequem von zu Hause oder Ihrem Arbeitsplatz teilnehmen – alles was Sie brauchen, ist ein Computer/Laptop mit Kamera, Mikrofon und stabiler Internetverbindung.

Abschluss:

Teilnehmer:innen erhalten ein Abschlusszertifikat als "Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte" der Praxis für Sexualität.
Mit dieser Qualifikation können Sie Einrichtungen, Organisationen und Veranstalter:innen professionell beim Aufbau nachhaltiger Schutzstrukturen unterstützen – oder bestehende Konzepte in Ihrer eigenen Organisation weiterentwickeln.

Inhalte der Weiterbildung

Alle aufgeführten Themen werden praxisnah und prozessorientiert vermittelt. Die Inhalte werden mithilfe eines Methodenmixes aus Gruppenarbeit, Vorträgen, Diskussionen, Fallarbeit und digitalen Übungen erarbeitet. Beispiele beziehen sich auf unterschiedliche Arbeitsfelder – von institutionellen Settings bis zu Veranstaltungskontexten.

Modul 1

Grundlagen von Macht und Gewalt

Gewaltschutz beginnt mit einem fundierten Verständnis von Macht, Gewaltdynamiken und strukturellen Rahmenbedingungen. In diesem Modul setzen wir uns intensiv mit den unterschiedlichen Gewaltformen auseinander: körperliche, psychische, sexualisierte, strukturelle und digitale Gewalt. Wir beleuchten Machtstrukturen und -asymmetrien in Organisationen, Gruppen und Veranstaltungskontexten und analysieren, wie diese Gewalt begünstigen oder verhindern können. Zentral ist auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und biografischen Prägungen im Umgang mit Gewalt und Macht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Intersektionalität – wie wirken Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassismus zusammen und welche Bedeutung hat das für Schutzkonzepte?

Inhalte:
  • Gewaltformen: körperlich, psychisch, sexualisiert, strukturell, digital
  • Machtdynamiken und -asymmetrien
  • Intersektionalität und Diskriminierung
  • Biografische Selbstreflexion
  • Grundlagen einer professionellen Haltung
Modul 2

Grundlagen der Konzeptentwicklung

Schutz- und Awareness-Konzepte sind keine einmaligen Dokumente, sondern lebendige Prozesse der Organisationsentwicklung. In diesem Modul lernen Sie die Grundlagen professioneller Konzeptarbeit kennen. Wir erarbeiten gemeinsam: Was macht ein gutes Konzept aus? Wie gestalte ich partizipative Prozesse? Welche Methoden der Projektplanung und -steuerung sind hilfreich? Wie binde ich unterschiedliche Personengruppen (Mitarbeitende, Klient:innen, Besucher:innen, Teams) ein? Sie lernen, Bedarfe zu analysieren, Ziele zu definieren und Umsetzungsschritte realistisch zu planen. Auch die Besonderheiten verschiedener Kontexte (Institution vs. Event, große vs. kleine Organisation) werden thematisiert.

Inhalte:
  • Was macht ein gutes Schutz-/Awareness-Konzept aus?
  • Partizipative Prozessgestaltung
  • Projektmanagement und Projektplanung
  • Steuerungsgruppen bilden und koordinieren
  • Kontextspezifische Besonderheiten
  • Von der Analyse zur Umsetzung
Modul 3

Risiko- und Ressourcenanalyse

Die Risiko- und Ressourcenanalyse ist das Herzstück jeder Schutzkonzeptentwicklung. Sie ermöglicht eine systematische Bestandsaufnahme: Wo sind Risiken für Gewalt in meiner Organisation oder Veranstaltung? Wo liegen Schutzfaktoren und Ressourcen? In diesem Modul lernen Sie Methoden zur Durchführung von Risikoanalysen kennen – von strukturierten Interviews über Begehungen bis zu anonymen Befragungen. Wir arbeiten mit konkreten Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Kontexten (Kita, Festival, Wohngruppe, Sportverein). Ein zentraler Aspekt: Wie gestalte ich diesen Prozess partizipativ? Wie binde ich Betroffene, Mitarbeitende, Besucher:innen ein? Wie schaffe ich einen Rahmen, in dem auch nicht wahrgenommene Aspekte sichtbar werden?

Inhalte:
  • Methoden der Risikoanalyse
  • Ressourcen und Schutzfaktoren identifizieren
  • Partizipative Prozessgestaltung
  • Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen
  • Dokumentation und Priorisierung
  • Von der Analyse zur Maßnahmenplanung
  • Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Settings
Modul 4

Verhaltenskodex und Kultur der Achtsamkeit

Ein Verhaltenskodex gibt Orientierung für grenzachtenden Umgang – aber er ist nur wirksam, wenn er gemeinsam entwickelt, verstanden und gelebt wird. In diesem Modul erarbeiten wir: Was gehört in einen guten Verhaltenskodex? Wie formuliere ich konkrete, verständliche Regeln für verschiedene Zielgruppen? Wie gehe ich mit Grauzonen und Spannungsfeldern (Nähe/Distanz, Macht/Vertrauen) um? Wir setzen uns intensiv mit dem Konzept einer Kultur der Achtsamkeit und Fehlerfreundlichkeit auseinander. Wie schaffe ich Räume, in denen Fehler angesprochen werden können? Wie etabliere ich eine Feedback- und Reflexionskultur?

Inhalte:
  • Aufbau und Inhalte eines Verhaltenskodex
  • Formulierung konkreter, verständlicher Regeln
  • Umgang mit Grauzonen (Nähe/Distanz, Macht/Vertrauen)
  • Kultur der Achtsamkeit etablieren
  • Fehlerfreundlichkeit und Reflexionskultur
  • Implementierung in die Praxis
  • Praktische Übung: Verhaltenskodex-Entwicklung
Modul 5

Prävention, Partizipation und Beschwerdemanagement

Prävention bedeutet: Menschen befähigen, sich zu schützen und Grenzverletzungen zu erkennen. In diesem Modul beschäftigen wir uns mit präventiven Ansätzen in unterschiedlichen Zielgruppen und Settings. Ein zentraler Baustein: Partizipation. Wie schaffe ich Strukturen, in denen Menschen mitbestimmen können? Wie gestalte ich Beteiligungsformate für unterschiedliche Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene)? Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei Veranstaltungen? Beschwerdemanagement ist ein weiterer Schwerpunkt: Wie gestalte ich niedrigschwellige, zugängliche Beschwerdemöglichkeiten? Wie gehe ich mit Beschwerden professionell um? Wie schaffe ich Vertrauen in Beschwerdewege?

Inhalte:
  • Präventionsansätze für unterschiedliche Zielgruppen
  • Partizipation: Konzepte und Methoden
  • Beteiligungsformate für verschiedene Altersgruppen
  • Beschwerdemanagement: Strukturen und Prozesse
  • Niedrigschwellige Zugänge schaffen
  • Professioneller Umgang mit Beschwerden
  • Vertrauen in Beschwerdewege aufbauen
  • Praxisbeispiele: Beschwerdebox, Awareness-Team, Meldesysteme
Modul 6

Intervention, Krisenmanagement und Notfallpläne

Wenn Gewalt passiert, braucht es klare Handlungsstrukturen. In diesem Modul entwickeln Sie Kompetenzen für professionelles Krisenmanagement. Wir erarbeiten Interventionsleitfäden: Was sind die ersten Schritte bei einem Verdacht oder Vorfall? Wer muss informiert werden? Wie dokumentiere ich? Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten? Ein wichtiger Fokus liegt auf Handlungssicherheit in Akutsituationen – sei es in einer Einrichtung oder während einer Veranstaltung. Wie kommuniziere ich mit Betroffenen? Wie schütze ich sie? Wie vermeide ich Re-Traumatisierung?

Inhalte:
  • Interventionsleitfäden entwickeln
  • Handlungsschritte bei Verdacht und Vorfällen
  • Dokumentation und rechtliche Aspekte
  • Kommunikation mit Betroffenen
  • Schutz vor Re-Traumatisierung
  • Notfallpläne für verschiedene Szenarien
  • Externe Unterstützung: Fachberatung, Polizei, Jugendamt
  • Fallbeispiele und praktische Übungen
Modul 7

Rehabilitation, Aufarbeitung und Evaluation

Nach einem Gewaltvorfall braucht es mehr als nur Intervention: Betroffene benötigen Unterstützung, die Organisation muss den Vorfall aufarbeiten und lernen. In diesem Modul setzen wir uns mit Rehabilitation auseinander: Wie unterstütze ich Betroffene langfristig? Wie stelle ich die Unschuldsvermutung bei Beschuldigten sicher? Wie gehe ich mit Falschbeschuldigungen um? Aufarbeitung auf organisationaler Ebene: Wie analysiere ich, was schief gelaufen ist? Wie leite ich daraus Verbesserungen ab? Wie kommuniziere ich transparent nach innen und außen?

Inhalte:
  • Rehabilitation von Betroffenen
  • Unschuldsvermutung und Umgang mit Beschuldigten
  • Falschbeschuldigungen professionell begegnen
  • Organisationale Aufarbeitung
  • Lernen aus Vorfällen
  • Transparente Kommunikation
  • Evaluation von Schutzkonzepten
  • Evaluationsmethoden und Indikatoren
  • Kontinuierliche Verbesserungsprozesse
Modul 8

Schutzkonzepte in Institutionen

Dieses Modul fokussiert die Besonderheiten institutioneller Schutzkonzepte – für Kitas, Schulen, Jugendhilfe, Pflegefamilien, Wohngruppen, Beratungsstellen, Behörden und weitere Einrichtungen. Wir vertiefen: Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es (§ 45 SGB VIII, Landeskinderschutzgesetz, Schulgesetz)? Welche Anforderungen stellen Landesjugendämter? Wie gestalte ich Schutzkonzepte für unterschiedliche Altersgruppen und Zielgruppen? Ein Fokus liegt auf besonderen Herausforderungen in Institutionen: Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, Nähe-Distanz-Thematiken, vulnerable Zielgruppen, pädagogische Alltagssituationen (Wickeln, Körperpflege, Übernachtungen).

Inhalte:
  • Gesetzliche Vorgaben und Anforderungen
  • § 45 SGB VIII und Landeskinderschutzgesetz
  • Anforderungen der Landesjugendämter
  • Schutzkonzepte für verschiedene Einrichtungstypen
  • Besondere Herausforderungen in Institutionen
  • Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse
  • Vulnerable Zielgruppen
  • Pädagogische Alltagssituationen
  • Zusammenarbeit mit Trägern, Jugendämtern, Fachberatung
  • Praxisbeispiele und Konzeptbausteine
Modul 9

Awareness-Konzepte für Events und öffentlichen Raum

Awareness-Arbeit bei Festivals, Konzerten, Sportveranstaltungen, Stadtfesten, Clubs oder anderen öffentlichen Events hat eigene Dynamiken und Herausforderungen. In diesem Modul lernen Sie: Was macht ein gutes Awareness-Konzept für Veranstaltungen aus? Wie plane ich Awareness-Teams? Welche Aufgaben und Kompetenzen brauchen diese Teams? Wir erarbeiten: Raumkonzepte (sichere Rückzugsorte, Awareness-Stände, Beleuchtung), Kommunikationsstrategien (Social Media, Durchsagen, Flyer), Schulung von Personal (Security, Ordner:innen, Crews) und Vernetzung mit externen Stellen (Polizei, Sanitätsdienst, Beratungsstellen).

Inhalte:
  • Awareness-Konzepte für Veranstaltungen
  • Awareness-Teams: Planung, Aufgaben, Kompetenzen
  • Raumkonzepte und Infrastruktur
  • Kommunikationsstrategien für Events
  • Schulung von Personal und Crews
  • Integration in Veranstaltungslogistik
  • Zusammenarbeit mit Veranstalter:innen und Künstler:innen
  • Vernetzung mit externen Stellen
  • Praxiseinblicke aus der Veranstaltungsbranche
  • Konzeptentwicklung für verschiedene Eventformate
Modul 10

Implementierung, Begleitung und Qualitätssicherung

Ein Konzept auf Papier ist noch keine gelebte Praxis. Implementierung und Begleitung sind entscheidend für nachhaltige Schutzstrukturen. In diesem Modul lernen Sie: Wie führe ich ein Schutz- oder Awareness-Konzept in der Praxis ein? Wie schule und sensibilisiere ich Teams? Wie kommuniziere ich das Konzept nach innen und außen? Wir erarbeiten Fortbildungskonzepte für unterschiedliche Zielgruppen (Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Leitungskräfte, Crews) und üben die Moderation von Implementierungsprozessen. Ein zentraler Aspekt: Qualitative Begleitung. Wie unterstütze ich Organisationen langfristig? Wie gestalte ich Reflexions- und Supervisionsprozesse? Wie erkenne ich, wenn Konzepte angepasst werden müssen?

Inhalte:
  • Implementierung in die Praxis
  • Schulungs- und Sensibilisierungskonzepte
  • Kommunikation nach innen und außen
  • Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen
  • Moderation von Implementierungsprozessen
  • Qualitative Begleitung von Organisationen
  • Reflexions- und Supervisionsprozesse
  • Anpassung und Weiterentwicklung von Konzepten
  • Berufliche Perspektiven und Positionierung
  • Arbeitsfelder und Angebotsgestaltung
  • Abschlusspräsentationen
  • Mündliche Abschlussprüfung

Zusatzangebot: Begleitende Lerngruppen

Ergänzend zu den 10 Modulen erhalten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, selbstorganisierte Lerngruppen (insgesamt 10 Stunden) zu bilden.

Diese Lerngruppen dienen dem kollegialen Austausch, der Vertiefung von Inhalten und der gemeinsamen Arbeit an Praxisprojekten. Sie bieten Raum für Peer-Learning, gegenseitige Unterstützung und die Entwicklung eines professionellen Netzwerks.

Die Lerngruppen werden von den Teilnehmenden selbst organisiert und können digital oder in Präsenz stattfinden – die Praxis für Sexualität stellt Impulse und Aufgaben zur Verfügung.

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Abschlussarbeit und Zertifikat

Die Weiterbildung schließt mit einer schriftlichen Ausarbeitung ab. Diese kann beispielsweise sein:

  • Eine theoretische Ausarbeitung zu einem gewaltschutzrelevanten Thema
  • Eine Fallanalyse mit Handlungsempfehlungen
  • Ein Schulungskonzept für ein spezifisches Setting

Nach erfolgreichem Abschluss der schriftlichen Ausarbeitung und der mündlichen Prüfung erhalten Sie das Zertifikat "Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte" der Praxis für Sexualität.

Dozent:innen – Team

Die Weiterbildung wird vom Team der Praxis für Sexualität durchgeführt. Die Module werden von zwei Referent:innen geleitet.

Carsten Müller

Sexualtherapeut, Sexualpädagoge und Fachkraft für Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Praxis für Sexualität. Gemeinsam mit Jennifer Bockhoff hat er 2013 die Idee der Praxis entwickelt und konzipiert.

Besondere Expertise für diese Weiterbildung:

Langjährige Erfahrung als Tourmanager, Konzertagentur-Leiter und Stage Manager (u.a. WDR Rockpalast, Orange Blossom Festival). Diese umfangreiche Praxiserfahrung aus der Veranstaltungsbranche und dem Event-Management fließt direkt in die Weiterbildung ein – insbesondere in die Entwicklung von Awareness-Konzepten für Events und öffentliche Räume.

Stefanie Bohle

Sozialpädagogin (B.A.), zertifizierte Sexualpädagogin (PfS) und Schutzkonzeptberaterin (psg.nrw). Feste Mitarbeiterin im Bereich Aus- und Fortbildung sowie Projekte bei der Praxis für Sexualität. Sie ist außerdem Fachtrainerin für Gewaltprävention.

Besondere Expertise für diese Weiterbildung:

Intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gewaltformen und deren Auswirkungen bereits im Studium Sozialpädagogik/Soziale Arbeit. Vielfältige Erfahrungen und Kenntnisse aus der Präventionsarbeit. Langjährige praktische Erfahrung in der professionellen Schutzkonzeptentwicklung und -beratung für unterschiedliche Organisationen (Kitas, Jugendhilfe, Schulen, Vereine). Ihre pädagogische Perspektive ist geprägt von körperbasierten Ansätzen.

Digitales Format und Technik

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Komplett online – von überall teilnehmen

Die Weiterbildung findet komplett digital statt. Sie können von überall in Deutschland (oder darüber hinaus) teilnehmen – bequem von zu Hause oder Ihrem Arbeitsplatz.

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OpenTalk: DSGVO-konformes Videokonferenz-Tool

Wir nutzen OpenTalk, ein deutsches, DSGVO-konformes Videokonferenz-Tool, das höchste Datenschutzstandards erfüllt. OpenTalk wurde speziell für professionelle digitale Zusammenarbeit entwickelt und bietet:

  • Höchste Datenschutzstandards (DSGVO-konform, Server in Deutschland)
  • Einfache Bedienung ohne Installation oder Account-Zwang
  • Stabile Verbindungen auch bei größeren Gruppen
  • Interaktive Funktionen (Breakout-Rooms, Whiteboard, Screen-Sharing)
  • Barrierearmut und nutzerfreundliche Oberfläche
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Technische Voraussetzungen

Um an der Weiterbildung teilzunehmen, benötigen Sie:

  • Computer oder Laptop (Windows, Mac oder Linux)
  • Webcam (integriert oder extern)
  • Mikrofon und Lautsprecher (oder Headset)
  • Stabile Internetverbindung (empfohlen: mind. 6 Mbit/s)
  • Aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox, Safari oder Edge)

Keine besonderen technischen Vorkenntnisse erforderlich!

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Einführung und Technik-Support

  • Vor dem ersten Modul erhalten Sie eine Einführung in OpenTalk
  • Wir bieten einen Technik-Check an, damit Sie sicher starten können
  • Bei technischen Fragen steht unser Team zur Verfügung

Mehr über uns

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Mehr Informationen

Wer sind wir? Warum tun wir, was wir tun? Wo und wie arbeiten wir?

Alle Infos dazu finden Sie hier.

Bekannt aus:

Kosten und Förderung

Weiterbildungskosten

Gesamtkosten: 2.250 €

Die Kosten beinhalten:

  • 10 digitale Module à 6 Stunden
  • Zugang zum DSGVO-konformen Videokonferenz-Tool OpenTalk
  • Begleitung durch das Dozent:innenteam während der gesamten Weiterbildung
  • Umfangreiche digitale Arbeitsmaterialien
  • Impulse und Aufgaben für selbstorganisierte Lerngruppen
  • Betreuung bei der Abschlussarbeit
  • Abschlusszertifikat "Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte"
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Fördermöglichkeiten

Eine Förderung der Ausbildungskosten ist über Bildungsschecks NRW und Bildungsprämien möglich. Auch eine Förderung durch den Arbeitgeber kann in Betracht gezogen werden.

Bildungsscheck NRW: Bis zu 50% der Weiterbildungskosten können übernommen werden (max. 500 €).

Bildungsprämie: Der Bund fördert mit bis zu 500 € (50% der Kosten).

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Ratenzahlung

Nach Absprache ist Ratenzahlung möglich, in der Regel ohne Mehrkosten bei vollständiger Zahlung innerhalb von 10 Monaten.

Bitte geben Sie Ihren Ratenzahlungswunsch bei der Anmeldung im Feld "Anmerkungen" an. Wir senden Ihnen dann weitere Informationen zu.

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Rechnung

Die Rechnung erhalten Sie ca. 14 Tage vor Beginn der Weiterbildung per E-Mail. Auf Wunsch kann die Rechnung auch direkt an Ihren Arbeitgeber gesendet werden – bitte teilen Sie uns dies bei der Anmeldung mit.

Termine und Zeiten

Zeitrahmen

Alle 10 Module finden jeweils statt:

  • Einzelne digitale Veranstaltungstage
  • 09:00 – 15:00 Uhr (6 Stunden inkl. Pausen)
  • Durchgeführt über OpenTalk

Durchgänge für diese Weiterbildung:

Sobald neue Durchgänge veröffentlicht werden, verschicken wir diese über unseren Newsletter.
Hier können Sie sich dafür anmelden.

Durchgang 2026 (Start November, werktags)

Weiterbildung zur Fachkraft für Awareness und Schutzkonzepte
Mehr als 5 Plätze verfügbar.
Die Module finden werktags statt.
(Sie haben bereits einen Kurs gebucht?
Hier finden Sie eine vollständige Übersicht über alle Termine →)

Infoveranstaltung (online)

Sie möchten noch mehr wissen? Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gerne zu unserer kostenlosen online Infoveranstaltung an.

Infoveranstaltung: Weiterbildung Awareness & Schutzkonzepte
15.06.2026 10:00 bis 11:30 Uhr

In dieser Veranstaltung werden wir die Inhalte und Rahmenbedingung der Weiterbildung vorstellen und Fragen der Interessierten beantworten.

Unsere Infoveranstaltungen veröffentlichen und verwalten wir über den Drittanbieter Eventbrite. Für die Teilnahme wird kein Eventbrite-Konto benötigt.

Zur Buchung (Eventbrite)

Ablauf der Anmeldung, Buchung & Kontakt

Schritt 1

Anmeldung über die Homepage, die Sie oben durchführen können.

Schritt 2

Sie erhalten eine Bestätigung und einen Vertrag in digitaler Form.

Schritt 3

Wir bitten Sie, den Vertrag mit Hilfe des Signatur-Anbieters DocuSign digital zu unterschreiben. Parallel lassen Sie uns die folgenden Unterlagen über unseren Upload-Bereich zukommen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, warum sie diese Weiterbildung absolvieren möchten (PDF-Dokument á max. 2 Din A4 Seiten)

Schritt 4

Wir sichten Ihre Unterlagen. Ggf. treten noch Fragen zu Ihrer Motivation auf, diese werden dann in einem Telefonat oder persönlichen Gespräch besprochen. Wir behalten uns vor, Anmeldungen nicht anzunehmen, wenn gewichtige fachliche Gründe gegen eine Teilnahme an der Weiterbildung sprechen.

Schritt 5

Sie erhalten den gegengezeichneten Vertrag in digitaler Form zurück und sind somit verbindlich angemeldet.

Buchung
Kontakt

Zugangsvoraussetzungen

group users

Wer kann teilnehmen?

Die Weiterbildung richtet sich an:

Menschen aus psychosozialen Bereichen:

  • Sozialpädagogik / Soziale Arbeit
  • Erziehung und Pädagogik
  • Psychologie und Beratung
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Bildungsarbeit

Menschen aus anderen relevanten Bereichen:

  • Veranstaltungsmanagement und Event-Organisation
  • Kulturarbeit und Kulturmanagement
  • Vereinsarbeit (Sport, Kultur, Freizeit)
  • Öffentliche Verwaltung
  • Freie Wirtschaft
  • Weitere Bereiche nach individueller Absprache
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Formale Voraussetzungen

  • Erweitertes Führungszeugnis ohne relevante Einträge (muss vor Beginn der Weiterbildung vorgelegt werden)
  • Berufserfahrung oder Ausbildung in relevanten Bereichen ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
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Wichtiger als formale Qualifikationen

Uns ist vor allem wichtig:

  • Motivation, sich intensiv mit Gewaltschutz auseinanderzusetzen
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion und biografischen Arbeit
  • Interesse an der Entwicklung und Begleitung von Schutzkonzepten
  • Offenheit für verschiedene Arbeitsfelder und Perspektiven

Bei Unsicherheit: Sprechen Sie uns gerne an! Wir finden gemeinsam heraus, ob die Weiterbildung für Sie passt.

Häufige Fragen

Diese Weiterbildung ist einzigartig in ihrer Breite und Praxisorientierung: Sie qualifiziert sowohl für Schutzkonzepte in Institutionen als auch für Awareness-Konzepte in der Veranstaltungsbranche und im öffentlichen Raum. Sie vermittelt fundiertes Wissen zu allen Gewaltformen (nicht nur sexualisierte Gewalt) und befähigt zur qualitativen Begleitung von Schutzprozessen (nicht nur zur einmaligen Konzepterstellung). Sie bringt Praxiserfahrung aus der Veranstaltungsbranche mit ein und ist komplett digital und dadurch flexibel von überall zugänglich.

Ja, bei Nichtbestehen der mündlichen Prüfung oder bei Nichtannahme der schriftlichen Ausarbeitung kann die Prüfung wiederholt werden, auch mehrmals. Pro Wiederholungsprüfung fallen zusätzliche Kosten an (unter 200 €).

Ja, nach Absprache ist Ratenzahlung möglich. In der Regel ohne Mehrkosten, wenn alle Raten innerhalb von 10 Monaten gezahlt werden. Bitte geben Sie Ihren Ratenzahlungswunsch bei der Anmeldung im Feld "Anmerkungen" an.

Die maximale Fehlquote beträgt 10% der Gesamtstunden. Das entspricht maximal 6 Stunden (also einem kompletten Modul). Nachholtermine sind nach Absprache möglich, werden aber gesondert in Rechnung gestellt.

Ja, auf jeden Fall! Da die Weiterbildung komplett digital stattfindet, können Sie von überall teilnehmen – auch aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.

Nein, überhaupt nicht! OpenTalk ist sehr benutzerfreundlich und intuitiv bedienbar. Vor dem ersten Modul bieten wir eine Einführung und einen Technik-Check an. Außerdem steht unser Team bei technischen Fragen zur Verfügung.

Erweitertes Führungszeugnis ohne relevante Einträge (muss vorgelegt werden). Berufserfahrung oder Ausbildung in relevanten Bereichen ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtiger als formale Qualifikationen sind Motivation und Bereitschaft zur Selbstreflexion. Bei Unsicherheit sprechen Sie uns gerne an!

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen aus psychosozialen Bereichen (Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehung, Pädagogik, Psychologie) sowie an Menschen aus anderen Bereichen wie Veranstaltungsmanagement, Kulturarbeit, Vereinsarbeit, Sport und freie Wirtschaft. Wichtig ist die Motivation, sich mit Gewaltschutz auseinanderzusetzen und Schutzkonzepte professionell entwickeln und begleiten zu können.

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